Wirtschaftspädagogik (LMU)

Aufgabe der Wirtschaftspädagogik ist es, systematisch Prozesse und Bedingungen sowie Fördermöglichkeiten beruflichen Lehrens, Lernens und Entwickelns an verschiedenen Lern- und Arbeitsorten über die Lebensspanne hinweg zu erforschen. Die Forschungsergebnisse sollen dazu dienen, diese Lehr-, Lern- und Entwicklungsprozesse gerade auch im Hinblick auf geänderte Arbeitsplatzanforderungen und neue berufliche Tätigkeitsmuster effizient und effektiv zu gestalten. Damit sollen drei Zielsetzungen beruflicher Aus- und Weiterbildung erreicht werden:

  1. Die Entwicklung der individuellen beruflichen Regulationsfähigkeit unter einer individuellen Perspektive und dem zentralen Aspekt der persönlichen Autonomie;
  2. Die Sicherung der Humanressourcen einer Gesellschaft;
  3. Die Gewährleistung gesellschaftlicher Teilhabe und Chancengleichheit.

Hierbei werden die Lehr-, Lern- und Entwicklungsprozesse nicht nur auf der Mikroebene, sondern auch im Kontext ihrer institutionellen, politischen und kulturell-normativen Bedingungen systemisch betrachtet.

Der konsekutive Masterstudiengang Wirtschaftspädagogik (Wirtschaftspädagogik I) ist ein wissenschaftlich fundierter Studiengang, der den Fokus auf stärker anwendungsorientierte Fragestellungen richtet. Das 4-semestrige Master-Studium in diesem Studiengang orientiert sich im Vergleich zum ebenfalls an der LMU angebotenen Masterstudiengang Wirtschaftspädagogik mit integriertem Wahlfach (Wirtschaftspädagogik II) sehr stark am LMU-Masterstudiengang Betriebswirtschaftslehre: Neben den Schwerpunkten in Wirtschaftspädagogik, Management und Human Resources erwerben Studierende fortgeschrittene Kenntnisse und Kompetenzen in Wirtschaftswissenschaften, darüber hinaus wählen sie eine fachspezifische Spezialisierung in Accounting & Taxation, Finance & Insurance, Innovation & Digital Business, Leadership & Human Resources oder Marketing & Strategy und belegen eines oder zwei Wahlpflichtmodule zu Theorie oder angewandter Theorie in Business Administration. Da der Studiengang auch auf eine mögliche spätere Tätigkeit an beruflichen Schulen vorbereitet, sind schulpraktische Studien obligatorisch.

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